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WIE.

Die logopädische Behandlung wird je nach Alter, logopäd. Diagnose und Schweregrad gestaltet. Wichtig sind zunächst das Aufnahmegespräch (um Ursachen und Umfeld zu ergründen) und eine genaue Befunderhebung. Der Befund wird aus Beobachtung und Funktionstests zusammengestellt. Beim ersten Kontakt steht dabei immer im Fordergrund, ein vertrauensvolles Miteinander aufzubauen.

Besonders bei Kindern ist diese Grundlegung von entscheidender Bedeutung für den weiteren Therapieverlauf, da ich die Entwicklung nur fördern und lenken kann, wenn Kind und Eltern sich wohl fühlen. Das bedeutet für mich, dem Kind einen Rahmen zu bieten, in dem es so spielen kann, dass die Behandlungsziele möglichst unauffällig eingebaut werden können. Das methodische Vorgehen orientiert sich dabei am Alter und Entwicklungsstand des Kindes und natürlich an der Zielsetzung.

Außerdem ist mir besonders wichtig, dem Patienten und den Angehörigen Informationen über die jeweiligen Symptome zu vermitteln. Je größer das Verständnis für die Zusammenhänge einer logopädischen Störung ist, umso mehr kann ich alle Beteiligten in meine Arbeit einbeziehen. Ein Transfer in den Alltag ist somit wahrscheinlicher und leichter zu vollziehen. In der Kindertherapie findet am Ende jeder Behandlungseinheit eine Beratung statt, wie das Stundenthema zu Hause spielerisch vertieft und integriert werden kann.